2011/01/30

Tour 3 - Tag 10 - Der Gletscher



Wir sind bereits nahe des eigentlichen Gletschers untergebracht, dh wir haben heute schon etwas höher geschlafen und es ist entsprechend frisch. Aber das hält einiger unserer Damen nicht davon ab auch diesen Morgen ihre Hotpants aus dem Koffer zu ziehen (Kopfschüttel). Ich schmeisse mich in meine Outdorhose, meine Bergstiefel, Fleece und die Regenjacke + Daunenjacke, Handschuhe, Mütze kommt ebenfalls in den Rucksack. Leider ist es an diesem Morgen auch sehr nebelig und mir schwant bereits das dies die Absage für den Helihike bedeutet. Und so kommt es dann auch. Wir gehen alle gemeinsam zu der Basisstation von wo aus die Hike und auch die Helihike Gruppe starten würde, dort sagt man uns dann das die Geschichte mit dem Heli auf den Gletscher leider wegen des Nebels ausfallen wird. Egal, spontan entscheide ich mich dann die Hike Gruppe zu begleiten.

In der Basisstation werden die Hotpantsträgerinnen erst einmal anständig ausgestattet. Strümpfe, Wanderschuhe, Überhosen, Rucksäcke, Fleece, Regenjacken.....ich warte geduldig bis die Gruppe komplett eingekleidet ist und amüsiere mich ein wenig beim einkleide Anblick. Als wir fertig zum Aufbruch sind schaut die Gruppe aus als wären alle geklont worden *lach*



Wir fahren mit einem kleinen Bus fast direkt zum Ende der Gletscherzunge. Wir steigen aus und teilen uns in 2 Gruppen mit jeweils 2 Guides. Ich gehe freiwillig ans Ende unserer Gruppe, da ich in Ruhe ein paar Fotos machen möchte. Nach etwa 20 Minuten Fußweg auf Geröll erreichen wir den Regenwald, durch diesen schlängeln wir uns nach oben. Am Gletscherrand angekommen rüsten wir uns auf, es ist merklich kälter geworden, ich ziehe meine Daunenjacke drunter und montiere die Steigeisen auf meine Bergschuhe. Im Anschluss helfe ich den anderen die Steigeisen richtig zu montieren.

Dann geht es los, wir gehen direkt hinein auf die Gletscherzunge, es ist recht steil und einige Arbeiter am Gletscher haben Stufen in das Eis geschlagen damit wir relativ sicher hinauf steigen können. Es ist eine unwirkliche Umgebung und man merkt deutlich wie der Gletscher Kälte abstrahlt. Oben auf der Gletscherzunge erklärt uns der Guide noch einiges zum Gletscher und das er sich täglich bewegt. Auch einen frischen Gletscherabbruch können wir erkennen. Die Anderen wollen schnell wieder das Eis verlassen und so begeben wir uns leider viel zu schnell auf den Rückweg.




Der Rückweg geht direkt an der Gletscherzunge am Geröll entlang, man muss aufpassen das man nicht wegrutscht. Ich bin wieder am Ende der Gruppe und mache noch ein paar schöne Fotos.

Unten angekommen geht es mit dem Bus wieder zur Basisstation um die Leihgaben abzugeben. Danach geht es hinein in den Bus und weiter nach Queenstown.

Queenstown ist eine pulsierende kleine Stadt für Adrenalin Junkys. Hier kann man alles machen was das Herz begehrt, Quad fahren, Skydive, Paraglide, Reiten, Speedboot....im Bus geht bereits die nächste Liste um. Denn wir werden hier in Queenstown 2 Nächte bleiben.

Ich entscheide mich für eine Kombinationstour aus Speedboot, Jeep und Wandern. Der Abend ist aber noch nicht vorbei, und so gehen wir gemeinsam in den besten Burgerladen auf Neuseeland :-)

2011/01/28

Tour 3 - Tag 9 - Richtung Ice > Fox Glacier




Wir bekommen Gruppenzuwachs, 5 Neue Mitreisende werden uns ab Christchurch für die letzten Tage noch begleiten. Wir sind also auf eine Gruppe mit insgesamt 20 Leute angewachsen. Macht aber nichts, wir haben einen Großen Bus wo jeder seinen Doppelsitz für sich alleine hat. Die neuen Mitreisenden sind aus Korea und eher still. Die übliche Begrüßungszeremonie beginnt also von vorne, aber das ist ja gerade das spannende an dieser Reise, immer wieder neue Leute aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt.




Wir verlassen Christchurch und fahren in die südlichen Alpen von der Südinsel Neuseelands. Je weiter südlich wir kommen, desto kälter wird es wieder, denn wir bewegen uns ja auf den Pol zu. Man merkt es aber auch landschaftlich, viel mehr Schneebedeckte Berge gibt es hier und die Landschaft ist Karger und nicht mehr ganz so grün. Einfach noch etwas winterlicher als in den anderen Regionen bisher.


EDIT: Und dann gibt es da noch die frechen Keas. Eine Papageienart ca 30 cm groß und sehr intelligent. Wenn man nicht aufpasst klauen sie einem das Vesper aus dem Mund :-) Autodichtungen mögen sie auch sehr gerne

Im Bus geht wieder unsere Aktivitätenliste herum, für den morgigen Tag trage ich mich für den Heli Hike auf dem Fox Glacier ein. Noch 3 weitere unserer Gruppe wollen sich mir anschliessen. Aber die Wetterprognosen für den kommenden Tag machen unsere Hoffnung schon wieder etwas klein. Wir werden am nächsten Morgen spontan entscheiden ob es dann ein Heli Hike oder ein Hike wird.

Wir kommen am Fox Glacier an, es ist schon später Nachmittag und wir machen noch eine kurze und kleine Wanderung um den See hier. Ein wenig frische Luft schnappen vor dem Abendessen ist genau das Richtige. Der Fußmarsch dauert etwa 2 Stunden und macht richtig Hunger. Und dann bin ich gespannt auf den kommenden Tag...

Tour 3 - Tag 8 - Christchurch die Erdbebenstadt



Wir sitzen noch immer mit leicht enttäuschter Mine beim Frühstück, denn wir wissen wir werden Nelson gleich wieder Verlassen und weiter Richtung Christchurch fahren ohne unseren Wunsch erfüllt zu haben, zumindest gilt das für uns 4 Skydiver. Aber vielleicht haben wir ja noch ein weiteres mal auf der Reise die Gelegenheit?

Der Bus fährt an der Küste entlang nach Kaikoura, die Strasse schlängelt sich hinauf und hinunter und bietet einen wundervollen Ausblick. Noch nie habe ich Schneeberge und das offene Meer so nah aneinander gesehen. Aber diese Gegend hat noch weit mehr zu bieten, Seehunde und Delfine. Gerne würden wir an diesem Tag eine Walewatchingtour machen aber das Meer ist zu unruhig und der Wellengang zu hoch. So machen wir in Kaikoura einen Lunchstopp bei fish & chips.



Nach dem Essen geht es weiter nach Christchurch. Hier war vor meiner abfahrt nach Neuseeland ein größeres Erdbeben und natürlich fährt man dann mit sehr gemischten Gefühlen in so eine Stadt. Durch die Medien hatte ich im Vorfeld von zuhause schon verfolgt wie die Schäden hier in Christchurch zu erwarten sind. Das Hostel wo ich an meinem letzten Rückreisetag (wo ich ebenfalls in Christchurch untergebracht sein werde) ist noch gesperrt, aber das Hotel direkt daneben wo wir heute untergebracht sind ist voll zugänglich. Ich nutze den Rest des Nachmittags um mich in Christchurch etwas umzuschauen, auch nach dem ein oder anderen Mitbringsel.



Am Abend gönne ich mir ein Sushi und meiner Kleidung noch einmal einen Gang durch die Waschmaschine und trockner des Hotels. Das ist eines der sehr praktischen Dinge hier, überall kann man bequem seine Wäsche erfrischen für kleines Geld, so kann man sich viel Gepäck sparen :-)

Tour 3 - Tag 7 - Skydive in Nelson



Ja ich bin aufgeregt, freudig aufgeregt an diesem Morgen. Aber bis zum Mittag habe ich noch Zeit und diese zeit werde ich nutzen um ein wenig an den Strand zu gehen und einen Spaziergang zu machen. Einige der Gruppe haben andere Aktivitäten gebucht die bereits Morgens losgehen und für den Skydive haben wir uns zu 4 angemeldet.

Es ist ein langgezogener Strand, im Hintergrund sieht man Schneebedeckte Berge. Es ist noch ruhig hier am morgen und sehr Frisch, der Himmel ist fast Wolkenlos nur ein leicht böiger wind fegt über Nelson. Ich mache mir noch nicht so viele Gedanken um heute Nachmittag, sollte ich?

Um 12 gehe ich noch einen Kaffee trinken in Nelson, dazu ein Stück Bananabread. Und dann, ja dann mache ich mich auf den Weg zu unserer Unterkunft um meinen Rucksack zu packen. Als ich fertig bin setze ich mich draussen noch ein wenig in die Sonne, nach und nach trudeln die anderen 3 Skydiver ein und gesellen sich zu mir. Sie sind auch etwas aufgeregt und erwartungsvoll gespannt. Pünktlich holt uns der Van von der Skydiveschule am Hotel ab. Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten und ich glaube fast die war gefährlicher als so ein Sprung je sein wird :-)



Der Wind hat leider etwas zugenommen als wir aus dem Van steigen auf dem Gelände der Sprungschule. Der kleine Flieger steht schon vor dem Hangar, aber erst geht es zu den Formalitäten. Der Schreibkram ist schnell erledigt, dann schreiten wir zur Einweisung. erst gibt es ein Video was noch mehr Laune macht und Lust endlich in den Flieger zu steigen und zu springen. Unsere Sprungguides sind auch schon da und begrüßen uns, dann sagen sie wir müssen noch warten, zu windig.

1 Stunde später stehen wir immer noch da und warten, der Wind will einfach nicht aufhören. Sie schauen immer wieder auf den Wetterradar und hoffen auf Flaute. Aber die Flaute will nicht so recht kommen. So warten wir Stunde um Stunde auf besseres Wetter.

Wir sind geknickt, traurig da auch 5 Stunden später der Wind nicht aufgehört hat und wir nun letztlich zurück zu unserem Hotel müssen, es ist inzwischen auch schon zeitlich zu spät um noch weiter zu hoffen und warten. Und so bringt uns der Van wieder zurück zu unserem Hotel in Nelson.

Die anderen warten schon beim Essen und sind gespannt auf unsere Flugberichte die wir nun leider enttäuschen müssen. Gekocht haben heute unsere beiden Guides und sie haben sich wirklich große Mühe gegeben. Das gute Essen hilft nur wenig über unsere Enttäuschung hinweg, auch das Gutenachtbier will an diesem Abend nicht so wirklich schmecken. War einfach nicht der Tag, sollte halt heute nicht sein, mit diesen Gedanken gehe ich an diesem Abend ins Bett.

Tour 3 - Tag 5 - Wellinton > Nelson



Auf zur Südinsel - Aber vorher müssen noch ein paar Dinge erledigt werden. Priorität an diesem Morgen für mich ist die Suche nach einem Fotoladen, die sich allerdings hier in der Hauptstadt nicht so einfach gestaltet. Ich habe einen Stadtplan und habe mich inzwischen auch gut durchgefragt aber die Fotoläden sind nicht besonders bestückt, vor allem nicht mit Nikon Objektiven. Das Problem ist, das es ausgerechnet mein Kit Objektiv erwischt hat und hier keiner ein alternatives Ersatz bieten kann, die beiden anderen Grüßen habe ich ja selbst dabei aber mir fehlt nun genau der Mittlere Bereich. Nach 3 stunden erfolgloser Suche gebe ich auf und gehe lieber noch in das Te Papa Museum. Ärgern bringt mich jetzt auch nicht weiter und so beschliesse ich mir die Laune nicht verderben zu lassen, habe ja schliesslich noch meine kleine Kompakte Kamera die den Mittelbereich dann jetzt eben abdecken muss.

Die Sonne ist draussen und nach 30 Minuten im Museum und herausschauen in die Sonne entschliesse ich mich lieber die verbleibende zeit draussen zu verbringen. Am frühen Nachmittag wird dann unsere Fähre ablegen und wir verlassen die Nordinsel. Wir treffen uns um 13 Uhr am Hostel um dann gemeinsam zum Fährhafen zu fahren. Wir checken getrennt von unserem Bus ein und suchen uns auf dem Deck einen Sitzplatz. Die Überfahrt wird an die 3 Stunden dauern, zum Glück bin ich bereits Seeerprobt und freue mich auf die Fahrt. Andere aus der Gruppe kaufen sich erst mal ein Schluck Alkohol ums sich die Zeit auf dem Schiff wohl zu versüßen, als wir aber bereits aus dem Hafen ausfahren und schnell auf dem offenen Meer sind vergeht ihnen das Trinken und sie werden ganz blass um die Nase.



Leider ist es zu Windig und Kalt um draussen auf dem Vordeck die Fahrt zu genießen, aber das große Panoramafenster ermöglicht einen auch einen schönen Ausblick. Ich unterhalte mich mit meinen Sitznachbarn, ein älteres Paar von der Südinsel. So geht die Überfahrt schnell zu ende. Wir steigen noch auf dem Schiff in unseren Bus und rollen mit diesem dann vom Schiff das in Picton angelegt hat. Wir haben nicht viel Zeit und müssen weiter, haben wir doch noch einige Buskilometer zurückzulegen. Im Bus geht wieder die Liste für die nächsten Aktivitäten herum. Da wir in Nelson 2 Übernachtungen haben entscheide ich mich für einen Skydive am nächsten Morgen. Hier soll Nelson wirklich einen wundervollen Ausblick bieten, denn man sieht aus der Luft beide Inseln und den Abel Tasman. Ich bin gespannt....

Tour 3 - Tag 5 - Wellington die Hauptstadt



07:00 Abfahrt - bis alle im Bus sind spielen Nick und ich vor dem Bus noch etwas mit dem Rugbyball. Wir verlassen das Umland von Rotorua und nähern uns der Hauptstadt. aber auf dem Weg liegen noch ein paar Abenteuer. für die einen größere, für die anderen kleine. Es gab einmal mehr wieder verschiedene Optionen für den Tag, eine davon einen Bungysprung in Taupo! Nein ich habe mich nur als Zuschauer auf der Plattform bewegt und das war durchaus schon sehr eindrucksvoll, Man hat hier die Möglichkeit ins Wasser des Sees einzutauchen, na dann viel Spaß Boys & Girls :-)

Die Zeremonien, das Einkleiden und dann der Sprung zog sich etwas, so blieb Zeit genug für den ein oder anderen Kaffee mit Blick in die angstvollen Gesichter der Sprungkandidaten. Ich muss ehrlich sagen das mich ein Bungysprung überhaupt nicht reizt, dann eher in die Luft mit dem Fallschirm :-) Aber dazu komme ich später.



Nachdem dann die die springen wollten auch wirklich gesprungen sind geht es wieder hinein in den Bus und weiter Richtung Wellington. Es ist schon Nachmittag als wir in Wellington ankommen und wir vor dem Hostel aussteigen und gleich einchecken. Essen gibt es dann auch schon 30 Minuten später in der Bar direkt hier am Hostel, vorher aber laufe ich noch einmal um den Block auf der Suche nach einem Tattoshop, die haben aber alle schon zu und werden morgen erst Mittags aufmachen, zu spät für mich, schade. Aber ich habe noch ein weitaus größeres Sorgenkind, eines meine Foto Objektive ist leider kaputt gegangen und ich möchte mich morgen Früh auf die Suche nach einem Fotoladen machen.

Nach der Pizza an der Bar gibt es noch ein Gutenachtbierchen in kleiner Runde mit den Anderen. Morgen früh werden wir den halben Tag für uns haben bevor die Fähre uns auf die Südinsel bringt. Gute Nacht Deutschland...

Tour 3 - Tag 4 - Rotorua



Morgens nach dem Frühstück verlassen wir die Maori Familie. Es ist irgendwie sehr schade das wir nur eine Nacht geblieben sind, war der Abend hier doch sehr spannend und schön. Aber wir müssen weiter, und so besteigen wir unseren Bus und fahren nach Rotorua. Hier wollen wir ein weiteres Maori Dorf besuchen welches auf heissen Quellen gebaut ist. Wir sehen die Rauchschwaden schon weit vorher, und man kann sie auch riechen, denn der Schwefelgeruch steigt einem beissend in die Nase.

Einige krümmen bereits die Nasen und wollen kaum aus dem Bus aussteigen. Ich finde den Geruch nicht so schlimm und freue mich auf die Besichtigung des Dorfes. Als erstes werden wir ein wenig im Dorf herumgeführt, aber es ist hier heute seltsame Stimmung, die Bewohner sind alle schwarz gekleidet und man sagt uns auf dem durchweg das irgendein Trauerfall im Dorf ist und wir deswegen auch keine Maori ansprechen sollen, was sonst kein Problem wäre.



Wir stehen also mitten auf den Heißen Quellen wo hier nicht nur gekocht wird sondern sie dienen auch zur Wasserversorgung und zum Baden. Zur Zubereitung von gedämpften Nahrungsmitteln wird einfach in ein gegrabenes Loch die entsprechenden Nahrungsmittel eingewickelt hineingelegt und zugedeckt, man versichert uns das das Essen keinen Geschmack von Schwefel (der etwas wie faule Eier stinkt) annimmt.

Wir besuchen dann noch in diesem Ort das Gesellschaftshaus wo wir eine kurze Einführung in verschiedene Tänze und Gruppen der Maori bekommen. Viel zu schnell ist die Führung zu ende. Die anderen aus der Gruppe stürmen sofort aus dem Dorf hinaus, denn der Nachmittag ist für uns alle wieder zur eigenen Freizeitgestaltung frei. Einige wollen wohl Rafting gehen, ich habe mir den Nachmittag einfach nichts bestimmtes vorgenommen, es wird sich zeigen was ich unternehme.

Ich bleibe also erst mal noch ein wenig im Dorf und sehe mich um. Dann schlendere ich Richtung unserem Motel und entscheide mich spontan einen Spaziergang in den Ort zu machen. Ich laufe ca 45 Minuten bis ich in der Stadt bin und mache dort einen kleinen eigenständigen Rundgang. Als ich sehe das eine Regenfront kommt mache ich mich wieder auf dem Heimweg zum Motel. Auf die letzten Meter werde ich noch etwas nass, und dann kommt schon wieder die Sonne, so ist der schnelle Wetterwechsel in Neuseeland.



Es ist sonst keiner im Motel und ich nutze die Zeit wieder meine Wäsche zu waschen und zu trocknen. Und dann kommen die ersten schon vom Rafting zurück, allerdings nicht besonders freudestrahlend, Debbi hat sich beim Kentern im Wasserfall einen Zahn ausgeschlagen und eine dicke Prellung am Fuß geholt. Ein Guide fährt mit ihr gleich zum Zahnarzt und holt mit ihr nur schnell ihre Krankenunterlagen. Der Rest der Gruppe kommt etwa 30 Minuten später, und alle sind noch mächtig unter Adrenalin und schockiert von dem kleinen Unfall.

Aber schon am Abend sitzen wir alle gemeinsam zum Essen, ausser Debbi und ihre Zimmergenossinnen, sie haben es vorgezogen im Motel zu bleiben, aber wir bringen warme Speisen für die 4 mit. Ich gehe früh zu Bett, einige andere sind noch in Feierlaune und belagern ein Jungszimmer, ich möchte lieber fit für den nächsten Reisetag sein :-) wo es weiter Richtung Süden gehen wird....